Killerspiele retten Kinderleben – klingt komisch, ist aber so

Ja, richtig gehört.

he grenade
Heißgeliebt und oft verflucht: Die HE Granate aus dem Spiel Counter Strike

Entgegen der weitläufigen Meinung, Killerspiele würden Kindern und Jugendlichen ein falsches Bild der realen Welt vermitteln, zu einer Erhöhung der Gewaltbereitschaft beitragen und Waffengewalt verherrlichen, hat die Kenntnis vom Aussehen einer Handgranate 12 Kindern nahe der Stadt Mandaue auf den Philippinen das Leben gerettet.

„Ich wusste dass Sie explodieren weil ich es in einem Counter-Strike Spiel gesehen habe“ sagte der kleine Garciano im Interview mit Cebu Daily News.

Der Begriff „Killerspiel“ wurde von der Regierung zu Beginn vorwiegend für analoge Spiele wie Paintball und Laser Tag verwendet. Einen größeren Bekanntheitsgrad erhielt der Begriff erstmals im Jahre 1999 durch den damaligen bayerischen Innenminister Günther Beckstein.

Der Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002  führte dazu, dass gewalthaltige Computer- und Konsolenspiele wie Counter-Strike oder Third-Person-Shooter wie Grand Theft Auto ab Teil 3. Im Koalitionsvertrag der großen Koalition aus dem Jahr 2005 wurde die Forderung nach einem Verbot von Killerspielen eingebracht, konnte in dem geforderten Umfang bisher allerdings nicht durchgesetzt werden.
(Quelle: Wikipedia)

Link zum Beitrag der Cebu Daily News

Titelbild: Steampowered.com